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industriell verarbeitete Lebensmittel

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Industriell verarbeitete Lebensmittel
Mittwoch, August 31st, 2011 at 09:19

Schmeckt leicht, belastet nicht, ideal für zwischendruch – unsere Milchschnitte

Von wegen…sie besteht zu 60% aus Fett und Zucker und ist somit höchst ungesund. Lebensmittel werden heutzutage mit allem möglichen angepriesen was in irgend einer Weise mit Gesundheit und Wohlbefinden zu tun hat. Würstchen und Süssigkeiten werden mit Vitaminen gepanscht, Getränke sollen verdauungsfördernd sein und eine Margarine soll sogar den Cholesterinspiegel senken.

Haben wir ein Glück, dass sich die Lebensmittelindustrie so gut um uns kümmert…

…die Industrie kann sogar noch viel mehr. Sie kann Fruchtjogurt ohne Früchte und Fleischsuppen ohne Fleisch herstellen. Wie geil ist das denn?

Die Lebensmittelindustrie und Hersteller wie Ferrero, Nestlé und Co. scheinen magische Kräfte zu besitzen. Aus nichts wird viel gemacht (fast schon wie die Notenbanken).

Ferrero hat sogar den goldenen Windbeutel für ihre Milchschnitte erhalten, eine Auszeichnung von foodwatch für die dreisteste Werbelüge.

Glücklicherweise können wir auf staatliche Behörden zurückgreifen die alles kontrollieren und nur das Beste für uns wollen…leider NEIN. Gerade diese Behörden lassen einen enorm grossen Spielraum offen, welcher in absehbarer Zeit nicht kleiner wird.

E223, Eisengluconat, Dimethylpolysiloxan, E474, E901, Natriumkaliumtartrat, E1404

Wer behält da noch die Übersicht?

Die verpackten Produkte werden mit Begriffen geschmückt wie Fitness, gesund, ohne Zusatzstoffe und auf natürlicher Basis und wir können dann bedenkenlos ins Regal greifen ohne irgend etwas zu hinterfragen…leider schon wieder NEIN.

Aber die heutigen Lebensmittel enthalten doch viel weniger Zusatzstoffe als früher, oder nicht?

Der Schein trügt. Es werden zwar weniger E-irgendwas bei den Zutaten erwähnt, aber weniger Zusatzstoffe hat es deswegen nicht drin, denn sie werden einfach mit anderen Bezeichnungen erwähnt wie z.B. Hefeextrakt anstatt Geschmacksverstärker, Glutamat, Glutaminsäure oder E620-E625.

Im Vordergrund steht nur der Profit und die Kunden haben das Nachsehen. Es wird mit möglichst wenig Mitteln produziert und dem Endverbraucher wird noch eine dicke Marge für diese minderwertige Ware drauf gesetzt.

Sogar an den Fleischabfällen wird nochmals verdient. Sie werden zu Wurst, Braten und Schnitzeln verarbeitet…mhhhh

Wer sich gesund ernähren möchte sollte am besten auf Industriell verarbeitete Lebensmittel ver

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